Kariesinfiltration

Kariesinfiltration

 

Seit Jahrzehnten wurde in der zahnmedizinischen Forschung nach einem Verfahren gesucht, beginnende Karies schonend behandeln zu können. Bisher hatte der Zahnarzt nach Feststellung solcher Läsionen lediglich zwei Möglichkeiten: die entkalkte Zone am Zahn regelmäßig (ggf. mit Hilfe von Röntgenaufnahmen) in kurzen Abständen zu kontrollieren und im Fall der Verschlimmerung den kariösen Bereich mit einer Füllung zu versorgen, oder die schadhafte Stelle am Zahn "mit dem Bohrer" sofort zu entfernen und zu füllen, um ein unbemerktes weiteres Fortschreiten der Karies zu verhindern. Dabei muß oftmals gesunde Zahnsubstanz geopfert werden, um an die häufig schwer zugängliche Karies zu gelangen.   Bei der neuartigen Behandlungsmethode, der Kariesinfiltration, die in Zusammenarbeit mit der Berliner Charité und der Universität Kiel entwickelt wurde, hat man nun eine sinnvolle Alternative im Umgang mit entkalkten Zahnarealen und beginnender Karies: Die Zahnoberfläche wird mit unterschiedlichen Flüssigkeiten gereinigt und getrocknet, danach wird ein Kunststoff aufgetragen, der in die geschädigte Zone eindringt und sie verschließt.  Unter www.bohren-nein-danke.de können Sie sich die einzelnen Arbeitsschritte anschauen.   Gerne beraten wir Sie auch in der Praxis zu diesem Thema!